Verein zur Erhaltung von Baudenkmalen in Wrisbergholzen e.V.

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Archiv
über kulturelle Veranstaltungen und anderes (ehemals) Aktuelles seit 2002
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Übersicht:

2018: Instandhaltungsmaßnahmen, Konzerte
2017: Instandhaltungsmaßnahmen, Konzerte
2016: Instandhaltungsmaßnahmen, Konzerte
2015: Instandhaltungsmaßnahmen, IJGD-Projekt, Konzerte
2014: Sanierung der Orangerie, Sanierung des Schlosses, Vereinsjubiläum 30 Jahre, Konzerte
2013: Instandhaltungsmaßnahmen, Sanierung der Orangerie, IJGD-Projekt, Konzerte
2012: Instandhaltungsmaßnahmen, Konzerte
2011: Kultur in der Kirche, Reparatur und Neuanstrich des Teetempels, Sanierung der Steinbrücken im Park
2008: Kultur in der Kirche
2007: Kultur in der Kirche, Fachwerkreparaturen.
2006: Kultur in der Kirche, Fördermitgliedschaft. Fachwerkreparaturen.
2004: Kultur in der Manufaktur: "Frühlingsstimmen" an vier Terminen im April/Mai; Grundsanierung der Orangerie
2003: Kultur in der Manufaktur: "Frühlingsstimmen" an vier Abenden im Mai
2002: Abschluss der Restaurierung des Teetempels, Sommerfest im Schlosspark mit Kulturprogramm


    2018

Instandhaltungsmaßnahmen:

Neben dem jährlichen Pfingst-Workcamp mit diversen Arbeiten in der Manufaktur:

Der 2. Bauabschnitt zur lnstandsetzung der Mauer zwischen Orangerie und Straße wurde abgeschlossen.
Im Bad der Orangerie wurden die durch Frost verursachten Schäden beseitigt und der Sandsteinplattenbelag in der Orangerie neu verfugt. Das neue Material ist gegen Fegen und Wischen stabil. Küchentür und Außentür der Orangerie wurden gestrichen.


Konzerte 2018:

Sonntag, 9. Dezember 2018
Adventskonzert in der Kirche St. Martin Wrisbergholzen
Weihnachtslieder mit dem Chor "Voices In Passion"

Passion, - also Leidenschaft - ist es, was die 15 Sängerinnen und Sänger aus dem Landkreis Hildesheim zum gemeinsamen Musizieren zusammenführt. Damit haben sie sich ein breites Spektrum von klassischer Chormusik bis zu Interpretationen populärer zeitgenössischer Titel erarbeitet.
Für das Adventskonzert haben sie sich vorgenommen, das Publikum mit traditionellen und modernen Weihnachtsliedern musikalisch zu verwöhnen. Es hat dabei auch Gelegenheit mitzusingen oder mitzuschnipsen.


Sonntag, 9. September 2018 als Abschluss des Denkmaltages
in der Orangerie im Schlosspark Wrisbergholzen:

Lieder und Texte seit Hildegard von Bingen
Duo Celcanto

Cello, Gesang, Rezitation

Mit seinem Programm „O quam mirabilis amor, oh wie wunderbar ist die Liebe“ lockt das „Duo Celcanto“ zu einer ungewöhnlichen Kammermusik in die Orangerie Wrisbergholzen. Ellen Kienhorst, Cello und Bianca Thilo, Gesang lassen Lieder der Shakespeare-Zeit erklingen sowie Arien der italienischen Renaissance. Raum und Zeit übergreifend singen menschliche Stimme und Instrument vom Zauber, der Freude, der Kraft der Liebe, aber auch von ihren Abgründen und ihren Verletzungen. Umrahmt wird das Programm mit Text-Klang-Improvisationen zu meditativen Texten der Hildegard von Bingen. Es rezitiert Surya Timmer.


Sonntag, 10. Juni 2018
Picknickkonzert mit dem Salonorchester „Ensemble Nostalgie“
in der Kirche Sankt Martin Wrisbergholzen

Unter dem Motto "Summertime in Swing" präsentiert das bekannte Unterhaltungs- und Salonmusikensemble in dem aktuellen Programm populäre und schwungvolle Werke von Johann Strauss bis Leonard Bernstein. Die sechs Profi-Musiker spielen schon seit Jahren in den verschiedenen Besetzungen dieses Ensembles zusammen, das seit 1987 besteht und bereits hunderte Konzerte bestritten hat, wovon alleine fast 1000 Konzert- und Tanzabende auf die Tätigkeit als Kurorchester der Nordseeinsel Borkum fallen, deren Notenarchiv das Ensemble besitzt. Das sehr umfangreiche Repertoire von Swing, Tanzmusik und bekannten "Klassikern" wird stetig erweitert.

Die übliche Salonquartettbesetzung des „Ensemble Nostalgie“ mit Violine, Klarinette und Saxophon, Fagott sowie Klavier wird hier in Wrisbergholzen noch durch Kontrabass und Schlagzeug verstärkt.


    2017

Instandhaltungsmaßnahmen:

Neben dem jährlichen Pfingst-Workcamp:

Das im Oktober 2017 zum wiederholten Mal mit Studenten der TU Berlin durchgeführte Parkprojekt im Schlosspark hatte Arbeiten am Südufer des unteren Teichs zum lnhalt. Das Ufer wurde von Aufwuchs befreit.

Sonstiges:
lm Juni fanden in Wrisbergholzen bereits zum dritten Mal Film-Dreharbeiten statt. Es wurden einige Szenen des NDR Dokudramas "Heimat Helgoland" in Manufaktur und Schloss gedreht. Die neuen Wandfarben in der Küche und in den unteren Zimmern und die Wandverkleidungen stammen von diesen Arbeiten. Die Orangerie wurde als Garderobe genutzt.


Konzerte 2017:

Sonntag, 10. Dezember 2017:
„Personent Hodie“ Heute erklingen ... Lieder zum Advent
FrauenChor Hannover konzertiert in Wrisbergholzen

in der Kirche Sankt Martin Wrisbergholzen

Der FrauenChor Hannover singt am 10. Dezember 2017 um 17 Uhr sein Adventsprogramm in der St.-Martins-Kirche Wrisbergholzen. Das Publikum kann sich auf ein wunderschön zusammengestelltes Programm aus Advents- und Weihnachtliedern freuen, von Lieblingsstücken wie „Maria durch ein Dornwald ging“ bis hin zu modernen Christmas Carols von Benjamin Britten. Unter der Leitung von Biljana Wittstock präsentiert der Chor strahlende Klänge von süßlich bis aufbrausend, sowohl a cappella als auch mit der Klavierbegleitung von Michael Fritzsche. Das stimmungsvolle, liebevoll moderierte Adventskonzert für die ganze Familie.


Sonntag, 10. September 2017 (nach den Führungen am Denkmaltag):
„Das Leben mit seinen Träumen“
Konzert mit dem Ensemble widerklang
Reizvolle Begegnung Alter Musik mit deutschem Volkslied


in der Kirche Sankt Martin Wrisbergholzen

Unter dem Titel „Das Leben mit seinen Träumen“ verbindet das Ensemble widerklang auf reizvolle Weise Kompositionen der Renaissance mit deutschen Volksliedern.

Benjamin Faber (Gesang/Gitarre), Johanna Schönbeck (Blockflöten) und Margarete Thyssen (Violoncello) spielen Alte Musik, die von ihnen zum Leben erweckt ganz neu klingt; Alte Musik, die mit Wissen um historische Aufführungsweisen und mit persönlichem Ausdruck lebendig interpretiert und um eine aktuelle Dimension erweitert wird; Alte Musik, deren zeitlose Texte und Melodien die Menschen heute genauso bewegen wie vor Hunderten von Jahren. Die Lieder von Liebesleid und -glück leuchten so in frischen Farben auf und überwinden Raum und Zeit. Mal schwungvoll folkloristisch, mal romantisch sanft. Und natürlich wird erzählt vom Leben und dem, was darin am wichtigsten ist: der Liebe.



Sonntag, 11. Juni 2017:
„Soir dans les Montagnes“
Lieder und Instrumentalwerke des französischen Impressionismus
mit Hanna Thyssen (Sopran), Caroline Messmer (Querflöte) und Monika Arnold (Klavier)


Die DenkMalMusik Wrisbergholzen konnte die bremische Sopranistin Hanna Thyssen wieder einmal für ein Konzert in der Kirche St. Martin gewinnen.
Die Sängerin präsentierte gemeinsam mit den Musikerinnen Caroline Messmer und Monika Arnold Musik des französischen Impressionismus für Sopran, Querflöte und Klavier. Auf dem abwechslungsreichen Programm standen Lieder und Instrumentalwerke in verschiedenen Duo- und Triobesetzungen von C. Debussy, G. Fauré, M. Ravel und anderen Komponisten.



Sonntag, 02. April 2017:
„Numi numi – Hebräische Gesänge“
mit Esther Lorenz (Gesang + Rezitation) und Peter Kuhz (Gitarre)


Die Sängerin Esther Lorenz präsentierte israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. In ihrem Konzertprogramm „Numi Numi“, benannt nach einem bekannten israelischen Wiegenlied, wurde sie begleitet von dem Gitarristen Peter Kuhz.

Diese musikalische Reise durch das Judentum führte in die biblische Zeit des Segens, den Isaak irrtümlicherweise seinem zweitgeborenen Sohn Jakob zusprach („V'yiten l'cha“); ließ vertonte Worte des im 11. Jahrhundert geborenen spanisch-jüdischen Gelehrten Solomon Ibn Gabirol erklingen, dessen Verse noch heute beim jüdischen Versöhnungsfest gesprochen werden; zitierte die Worte zweier Geliebter aus dem Hohelied („Dodi li“) und besang den „Abend der Rosen“ in „Erev shel shoshanim“ - ein modernes israelisches Liebeslied, das oft auf Hochzeiten gespielt und gesungen wird. Weniger bekannt ist die Musik der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten.
Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor im Judentum vervollständigten dieses musikalische Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten beleuchten sollte.



Samstag, 25. Februar 2017:
„Glaube – Liebe – Hoffnung“: Orgelkonzert zum Lutherjahr
an der historischen Johann-Georg-Müller-Orgel
in der Kirche Sankt Martin Wrisbergholzen
mit Lars Schwarze (Lübeck)

Den Auftakt der diesjährigen Konzerte der DenkMalMusik Wrisbergholzen machte ein Orgelkonzert zum Lutherjahr unter dem Titel: „Glaube – Liebe – Hoffnung“. Es spielte der junge, aus Brunkensen stammende Organist Lars Schwarze (Lübeck) an der historischen Johann-Georg-Müller-Orgel von 1704. Neben Choralbearbeitungen von Lutherchorälen waren großangelegte freie Orgelwerke zu hören: eine würdige musikalische Einstimmung auf das Reformationsjubiläum in der Passionszeit.


    2016

Konzerte 2016:


Sonntag, 4. Dezember 2016:
Adventskonzert in der Kirche Sankt Martin,

„Weihnachtliche Chormusik aus vier Jahrhunderten“
mit der Mädchenkantorei am Hildesheimer Dom und Instrumentalsolisten,
Leitung: Domkantor Dr. Stefan Mahr, Chorbegleitung: Lukas Speer

Konzert mit adventlicher und weihnachtlicher Chormusik, das die dunklen Tage erhellen und zum Beginn des neuen Kirchenjahres einen Glanzpunkt setzen sollte. Es erklangen Werke u.a. von Bresgen, Britten (aus der berühmten „Ceremony of Carols“), Chilcott und Rutter.
Der thematische Bogen spannte sich dabei von der Verkündigung Mariens bis zum Gloria der Engel bei der Geburt Christi.
Auch die Konzertbesucher durften beim gemeinsamen Singen bekannter Advents- und Weihnachtslieder selbst aktiv werden.
Plakat zum Download



Zum Abschluss des Denkmaltages am Sonntag, 11. September 2016:
"Do you remember? Ein Sommerschlusskonzert"
Ensemble Mango y Papaya

Das sympathische Trio mixt erlesene Zutaten aus Rock, Pop, Jazz, Latin und Soul zu einem individuellen musikalischen Cocktail guter Laune.
Michael Fanger (Gesang, Gitarre), Stefan Enrico Heinrich (Gitarre, Gesang) und Stefan Frommherz (Cajón) oder alternativ Claas Sandbothe (Minischlagzeug) bieten handgemachte Musik und überzeugen durch langjährige Bühnenerfahrung und Spielfreude, frei nach dem Motto: Manga y Papaya - unplugged handmade music!
Temperamentvolle Musik, spontane Interaktion mit dem Publikum sowie die begeisternde Stimme von Michael Fanger lassen jedes Konzert von Mango y Papaya zu einem besonderen Erlebnis werden. Disfrute el sabor!



Sonntag, 19. Juni 2016:
„Love's Like a Red, Red Rose...“
Chorkonzert mit dem FrauenChor Hannover,
Leitung Biljana Wittstock, Klavier: Michael Fritzsche

Nach dem eher klassischen Schwerpunkt im vorigen Jahr ist der von Biljana Wittstock geleitete und von Michael Fritzsche am Klavier begleitete Chor in diesem Jahr deutlich lockerer unterwegs. Alles dreht sich um die Liebe. Und ebenso vielfältig wie die Liebe selbst ist das Programm. Es reicht von leidenschaftlichem Tango über romantische Volks- und sanfte Schlaflieder bis zu gefühlvoller Filmmusik. Dabei sind auch ein ungewöhnlich interpretierter Yoik aus Skandinavien sowie manch andere klangliche Überraschung.

Wer den FrauenChor Hannover kennt, der weiß, dass die ca. 25 erfahrenen Chorsängerinnen regelmäßig mit ihrem klassischen, modernen, experimentellen und auch humorvollen Programm begeistern. Solistische Beiträge und zuweilen Klavierbegleitung bereichern oft die klangliche Vielfalt ihrer Konzerte. Alle Frauen haben zwar jahrelange Chorerfahrung, singen im FrauenChor Hannover aber ausschließlich in ihrer Freizeit - und das von Anfang an auf einem beachtlichen Niveau. Ihr vielfarbiges Repertoire überspannt vier Jahrhunderte Chormusik in unterschiedlichsten Stilrichtungen.



Das erste Konzert der DenkMalMusik Wrisbergholzen im Jahr 2016 mit dem Titel
„Senhora del mundo – Herrin der Welt. Marienlieder des Mittelalters“
am Sonntag, den 6. März, stand ganz im Zeichen der Jungfrau Maria:

Die international renommierten Künstler Maria Jonas (Gesang/Drehleier) aus Köln und Thomas Friedlaender (Zink/Schlagwerk) aus Dresden gastierten mit ihrem Konzertprogramm in der Sankt-Martins-Kirche.

In Kleinasien wurde schon seit der Antike in der griechischen Mythologie die weibliche Gottheit Artemis verehrt, die jungfräuliche Göttin der Jagd, des Waldes und des Mondes - im Jahr 431 erhob das Christentum die Gottesmutterschaft Mariens zum Glaubenssatz und legte somit den Grundstein zur Marienverehrung.

Eine der ältesten Hymnen zur Verehrung Mariens „Ave maris stella“ (Sei gegrüßt, Meeresstern) ist seit dem 8. Jahrhundert überliefert. Er wird im Stundengebet zur Vesper an Marienfesten gefeiert, war im Mittelalter äußerst beliebt und wurde als Grundlage für weitere Kompositionen verwendet. Dieser Ur-Hymnus zur Marienverehrung bildet Eröffnung und Brücken zwischen den verschiedenen Teilen des Programms, das durch verschiedene Länder führt, wobei der Meeresstern die Zuhörer grüßen und leiten wird.

Die Sängerin Maria Jonas ist eine der kreativsten und vielseitigsten Persönlichkeiten, die als Interpretin Alter Musik und Neuer Musik zu hören ist. Sie hat in Köln zunächst Oboe studiert und leitete einige Jahre eine Musikschule in Venezuela. Zurück in Europa widmete sie sich ihrer Gesangsausbildung und dem Studium der Alten Musik, unter anderem bei Jessica Cash in London, Monserrat Figueras in Barcelona und René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis.

Thomas Friedlaender studierte moderne Trompete in Dresden, sowie Zink und Naturtrompete in Leipzig und Basel. Neben der Teilnahme an zahlreichen Kursen für Alte Musik, Jazz und Improvisation nahm er jahrelang Unterricht in ethnischer, historischer und experimenteller Perkussion.



    2015

Instandhaltungsmaßnahmen:
Nachdem bei den letzten traditionellen Pfingst-Workcamps der Vereinsmitglieder die Arbeiten an den Museumsräumen im Westflügel der Manufaktur abgeschlossen werden konnten, stehen Pfingsten 2015 wieder einmal Instandhaltungsarbeiten an der Manufaktur im Fokus, insbesondere das Nachkitten und ein Neuanstrich der Fenster.

IJGD-Projekt:
Im August 2015 wird nach 2013 wieder ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst (IJGD) durchgeführt. Im alten Brennraum mit den freigelegten Grundmauern des historischen Brennofens wird der restliche Schutt ausgeräumt und ein stabiles Besucherpodest gebaut, das am Denkmaltag im September zum ersten Mal für größere Gruppen zum Einsatz kommt.
Den Jugendlichen wird daneben natürlich auch wieder ein Kultur- und Unterhaltungsprogramm geboten.


Konzerte 2015:


Adventskonzert "Die Nacht ist vorgedrungen" mit dem Vokalensemble deCadenza, Bremen.
Sonntag, 6. Dezember 2015 (2. Advent):

Das "Vokalensemble deCadenza” aus Bremen, das im Jahre 2005 mit einem Adventsprogramm die DenkMalMusiken eröffnete, gründete sich 1997 in Bremen und erarbeitete seither vielfältige geistliche wie weltliche Programme.
Das Konzertprogramm umfasst sowohl große mehrstimmige Vokalmusik der Renaissance von Johann Hermann Schein, Samuel Scheidt und Orlando Gibbons, als auch choralartig gesetzte Weihnachtslieder. Als Gegenpol wird Advents- und Weihnachtsmusik moderner Komponisten, u.a. von Benjamin Britten, Francis Poulenc und Trond Kverno, erklingen.

Ensemble Syringa mit „Liebeslieder & Lovesongs. Ein – nicht ganz – klassischer Liebes-Liederabend“,
Musik von Renaissance bis Pop-Ballade.

Sonntag, 13. September 2015 im Anschluss an die Führungen zum Denkmaltag:

Als ein Kaleidoskop aus Klängen und Emotionen präsentiert das Ensemble Syringa auf Einladung der DenkMalMusik Wrisbergholzen sein Programm „Liebeslieder & Lovesongs“, mit dem die drei Musiker Sandra Engelhardt (Sopran), Sven Holger Philippsen (Violoncello) und Martin Schulte (Klavier) einen Blick auf die Liebe in all ihren Farben und Formen werfen. Ein Blick, der an den Grenzen der Genres und Epochen nicht haltmacht. Mit ihren behutsamen Arrangements und überraschenden Instrumentationen fügen die Musiker Lieder von der Renaissance bis zu aktuellen Popmusik-Ballanden gekonnt zu einem überzeugenden Ganzen zusammen. Nicht die Klangsprache der jeweiligen Epoche, sondern nur mehr die Emotionalität der Musik und des Textes stehen im Zentrum. Romantischer Überschwang, jugendliche Erwartung oder abgeklärter Realismus als allgegenwärtige Gefühle und Spielarten der Liebe verbinden in schlüssiger Folge Werke von John Dowland, Adele, Robert Schumann und Sting.

Barock-Ensemble Les Joyeux mit dem Programm "Tulpenwahn"
Sonntag, 14. Juni 2015:

Irish Folk und Alte Musik mit „Les belles chanterelles“
Sonntag, 17. Mai 2015 in der Orangerie Wrisbergholzen:

Das Duo Ramona Reißmann (Laute, Gitarre) und Silvia Schumacher (Zither, Harfe, Gesang) gibt in dieser ungewöhnlichen Besetzung ein Konzert im Rahmen der DenkMalMusik Wrisbergholzen. Die jungen Künstlerinnen mischen in ihrem Programm unter dem Namen "Les belles chanterelles" Irish Folk, Alte Musik aus Renaissance und Barock sowie Eigenarrangements (wie das bekannte Harry-Lime-Thema aus dem Film "Der Dritte Mann") zu einem abwechslungsreichen Programm in intimer Atmosphäre der frisch restaurierten Orangerie Wrisbergholzen.



    2014

Instandhaltungsmaßnahmen:

Die Sanierung der Orangerie im Schlosspark wird fortgesetzt.

Die Reparatur/Erneuerung von Fenstern und Nebentüren und der Innenausbau durch Erneuerung des Innenputzes und der Holzdecke wurde im Frühjahr 2014 begonnen und konnte im Sommer abgeschlossen werden.
Es fehlt noch der Einbau sanitärer Einrichtungen, der als eines der nächsten Projekte in Angriff genommen werden soll.
Näheres zum Orangerie-Projekt im Artikel in der Hildesheimer Allgemeinen v. 11.6.13

In Zukunft soll die Orangerie als Veranstaltungsraum für Kunst und Kultur genutzt werden.
Erster Termin dafür war der 6. September 2014 mit einer Feier zum 30jährigen Bestehen des Vereins und einem kleinen Festakt zur Vorstellung des aus dem früheren Schloss Ruthe stammenden Tableaus aus Wrisbergholzer Fliesen, das nun im renovierten kleinen Museum im Manufakturgebäude zu besichtigen ist.


Instandsetzung des Schlosses

Neben den Maßnahmen an der Manufaktur, im Park und an der Orangerie beteiligt sich der Verein auch beratend an der großen Sanierungsmaßnahme des Schlosses, die seit dem Jahr 2012 durchgeführt wird. In einem auf vier Jahre angelegten Projekt wird das Dach mit der Mansarde (2 Jahre) und die Fassade mit Fenstern und Türen (2 Jahre) instandgesetzt. Zur Zeit läuft der zweite Bauabschnitt, bei dem nach Fertigstellung des Daches vom südlichen Pavillon und der Ostseite (Parkseite) des Hauptbaus nun der nördliche Pavillon und die Westseite (Hofseite) bearbeitet wird.

Vom Verein werden die Bauarbeiten von zwei dort engagierten Mitgliedern begleitet, die als Architekten und Denkmalpfleger auch hauptberuflich tätig sind oder waren. Sie vertreten am Schloss die Belange der Eigentümerin und sind gemeinsam mit dem beauftragten Architekten, den amtlichen Denkmalpflegern und den Handwerkern an den Baubesprechungen beteiligt und treffen die Entscheidungen mit.

Zudem sind weitere Vereinsmitglieder bei vorbereitenden Maßnahmen beteiligt, um die Räume des Schlosses, die von der Sanierung betroffen sind, zu räumen und eine Inventarisation der Ausstattung anzufertigen. Insbesondere das Mobiliar und die Bilder werden dabei fotografisch und textlich in einer Datenbank erfasst. So entsteht erstmals eine Bestandsaufnahme des beweglichen Inventars des Schlosses Wrisbergholzen.

Der Verein hofft, auch bei den noch anstehenden weiteren Bauabschnitten seine Kompetenz und Arbeitskraft zur Verfügung stellen zu können.


Bei den traditionellen Pfingst-Workcamps 2013 und 2014 sind die Arbeiten an den Museumsräumen im Westflügel der Manufaktur fortgesetzt und abgeschlossen worden. In den Räumen, in denen nun das Fliesentableau gezeigt wird und auch unsere Schauvitrinen wieder aufgestellt wurden, wurden die Wände neu verputzt und der Dielenboden in einem Raum neu errichtet, im anderen repariert, abgeschliffen und versiegelt. Pfingsten 2014 folgte noch ein Anstrich der Wände, Fenster und Türen. Somit konnte das parallel an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim restaurierte Fliesentableau im Sommer 2014 endlich aufgestellt werden.
Weiterhin wurde die Werkstatt im Nordwestteil neu gestrichen, entrümpelt und neu eingerichtet.

Die Arbeiten im Schlosspark werden ebenfalls fortgesetzt, u. a. mit der Freilegung des früheren Rundweges um den oberen Teich.



Konzerte in Manufaktur und Kirche 2014:

Adventskonzert
Sonntag, 07. Dezember 2014
"Na denn: Gut' Nacht!"mit dem Chor MIZIKE
Die Damen vom Gesangsensemble MIZIKE unter der Leitung von Dana Weber greifen tief in die Musikkiste und suchen sich rigoros die schönsten Lieder zu ihrem Thema heraus - Abendlieder. Es geht durch Jazz, Pop, Gospel, Volkslied und Kitsch. Man trifft auf Unbekanntes und Bekanntes, mal vertraut, mal in neuem Gewand, und auf alle Fälle auf Kennenswertes. Auch Adventliches ist dabei nicht zu kurz gekommen.

A Glezele Vayn: Roznsharf - Feynherb, Musik aus dem Balkan, den jiddischen Schtetln und den Alpen
Sonntag, 14. September 2014 als Abschluss des Denkmaltages.
(www.glezele.de)

Trio Viaggio: Musenflüge(l) - Musik vom Mittelalter bis zur Moderne
Sonntag, 15. Juni 2014 im Anschluss an die Besichtigungen.
Trio Viaggio, das sind drei Frauen und mehr als zwanzig Blockflöten, die sich mit dem Publikum auf eine spannende Zeitreise durch die Jahrhunderte begeben – vom Mittelalter über Renaissance und Barock bis zur Moderne. Auf den Spuren von Euterpe, der Muse der Lyrik und des Flötenspiels, präsentieren Annette John, Katrin Krauß und Tanja Peemöller in ihrem Programm kurzweilige Musik aus sechs Jahrhunderten. Es erklingen Werke von Senfl, Holborne, Bach, Weidemann, Nashashibi und anderen. (www.trio-viaggio.de)

„Spiegel des Lebens – Musik und Lyrik“
mit Claas Harders (Viola da Gamba) und Nikolaus Harders (Rezitation)
Sonntag, 27. April 2014
Das Programm spannt einen großen Bogen über das Menschenleben in seinen vielen Facetten:
Erleben von Glück, von Verzweiflung, von Verlassenheit, Nähe und Zuneigung, von der Neugier auf alles, was das Leben bietet. Claas Harders und Nikolaus Harders präsentieren Musik von Marais, Bach und Hume sowie Lyrik von Claudius, Hesse, Brecht und anderen.

„Seele, lerne dich erkennen“
Geistliche und weltliche Arien des 17./18. Jahrhunderts

Sonntag, 23. März 2014
Das Programm des Bremer Ensembles um die Sopranistin Manja Stephan mit Vokal- und Instrumentalkompositionen des 17. und 18. Jahrhunderts spannt einen Bogen von Früh- zu Spätbarock. Die silbrig-helle Stimme der Sängerin wird umrahmt von Blockflöte, Viola da Gamba und Orgel in unterschiedlichen Besetzungen. Die reizvolle Mischung aus geistlichen und weltlichen Arien von Georg Philipp Telemann, Johann Sebastian Bach, Barbara Strozzi und anderen bringt die schöne Barock-Kirche Sankt Martin Wrisbergholzen zum Klingen und Leuchten.
Plakat_Manja_Stephan.pdf



    2013

Instandhaltungsmaßnahmen:

Beim traditionellen Pfingst-Workcamp 2013 sind die Arbeiten an den Museumsräumen im Westflügel der Manufaktur fortgesetzt worden. Der Raum, in dem ab 2014 das aus dem früheren Schloss Ruthe stammende Tableau aus Wrisbergholzer Fliesen gezeigt werden soll, ist bis auf den Anstrich der Fenster und Türen fertig, so dass wie geplant 2014 zum 30jährigen Vereinsjubiläum das Tableau aufgestellt werden kann. Im zweiten Museumsraum sind die Wände fertig verputzt worden, der Fußboden wird abgeschliffen und versiegelt. Im Sommer werden die Wände gestrichen, so dass auch dieser Raum im nächsten Jahr wieder mit den Schauvitrinen eingerichtet werden kann.
Weiterhin wurde die Werkstatt im Nordwestteil neu gestrichen, entrümpelt und neu eingerichtet.

Sanierung der Orangerie:

Nach der Zusage von Fördermitteln verschiedener Träger (Leader-Region der EU, Bingo-Umweltstiftung, VGH-Stiftung, Friedrich-Weinhagen-Stiftung und Klosterkammer) konnte - nach der Grundsanierung 2003/2004 - im Juni 2013 endlich der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden. Die Fundamente wurden trockengelegt, ein neuer Fußboden gelegt, eine neue Haupttür angefertigt und der Außenputz erneuert. Die Arbeiten an der Außenfassade wurden im November mit einem Neuanstrich durch Mitglieder des Vereins und zusätzliche Helfer aus der Dorfgemeinschaft beendet.


Im August 2013 wurde nach längerer Zeit wieder ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Jugendgemeinschaftsdienst (IJGD) durchgeführt. Zwölf Jugendliche aus Tschechien, Japan und Deutschland wohnten zwei Wochen in der Manufaktur und arbeiteten in Wrisbergholzen. Aufgaben waren u. a. der Abbruch alter Grundmauern auf dem Gelände neben der Orangerie und Arbeiten im Schlosspark.
Den Jugendlichen wurden daneben aber auch die Kunstschätze der Region gezeigt, darunter das Fagus-Werk in Alfeld sowie die Kirchen Hildesheims. Die Geselligkeit kam ebenfalls nicht zu kurz, es gab Besuche des Vereins Brunottescher Hof in Wallenstedt, wo zeitgleich ebenfalls ein IJGD-Projekt stattfand.
Näheres finden Sie in einem kurzen Projektbericht unseres Vorsitzenden Jens Beck.




Konzerte in der Kirche Wrisbergholzen 2013:

Adventskonzert mit den Kehrwieder-Chören
Sonntag, 08. Dezember 2013
Eine Reise durch vier Jahrhunderte der Chormusik gestalteten der Kinder- und der Gemischte Kehrwieder-Chor mit weihnachtlichen Kompositionen von Schütz bis Rutter. Das Konzert der DenkMalMusik Wrisbergholzen am 2. Advent 2013 versprach wieder einmal eine besondere Atmosphäre und lichte Akzente in der dunklen Jahreszeit. Der Chorleiter Hans-Dieter Lubrich mit seinen insgesamt rund 70 Sägerinnen und Sängern holte sich dabei Unterstützung vom jungen, mehrfach ausgezeichneten Pianisten Jan-Christoph Homann, der neben der Klavierbegleitung auch einige Solo-Werke aufführte.

Swingende Schlager und schöne Lieder: Das Liebesgrund-Quartett zu Gast in Wrisbergholzen
Sonntag, 8. September 2013
Zum Abschluss des Tages des Offenen Denkmals swingt das Liebesgrund-Quartett aus Hildesheim auf Einladung der DenkMalMusik in der Kirche Sankt Martin Wrisbergholzen.

„Musik für Edelleute, Bürger und Pubbesucher – Barocke Instrumentalmusik aus England und Irland“
Sonntag, 23. Juni 2013
Das Barock-Ensemble Les Joyeux aus Münster in der Besetzung Blockflöten, Viola da Gamba und Cembalo entführte die Zuhörer in das England und Irland des 18. Jahrhunderts und spielte (nicht nur) zum Tanz auf. Ein kurzweiliges musikalisches Vergnügen für Musikliebhaber.
Wer vermutet schon „Irish Folk“ in einem Konzert mit Musik des 18. Jahrhunderts? Dass dies sehr wohl möglich ist und ebenso zum „Originalton“ gehört wie die „normale“ Barockmusik, konnte man in diesem Konzert erleben.


„Lebensbilder. Eine Bild-Musik-Meditation“. Vokal- und Instrumentalmusik und Texte der Renaissance
Sonntag, 09. Juni 2013
Das Ensemble Luxurians um die Cembalistin Alina Rotaru gestaltete in atmosphärischer Dichte ein Konzert mit Werken der Renaissance-Komponisten Sweelinck, Dowland und Van Eyck, ergänzt durch Texte von Shakespeare, Donne und Nowrousian sowie Bildprojektionen Alter Meister. In der Besetzung Sopran, Blockflöten, Laute und Cembalo sowie der Rezitation der Theaterwissenschaftlerin und Lyrikerin Schirin Nowrousian boten die jungen europaweit agierenden Künstler ein Klang- und Bilderlebnis der besonderen Art.

Mach mir eine (Opern-)Szene! Barocke Arien aus Italien und Deutschland
Sonntag, 28. April 2013
Das Ensemble Fortune's Musicke um die Sopranistin Hanna Thyssen holte die Oper nach Wrisbergholzen. In der Besetzung Sopran, Blockflöte, Theorbe und Cembalo boten die vier Musikerinnen aus Bremen einen spannenden Einblick in die deutsche und italienische Barockoper des 17. und 18. Jahrhunderts.



    2012

Instandhaltungsmaßnahmen:

Beim traditionellen Pfingst-Workcamp 2012 des Vereins wurde unter anderem der schon 2011 erfolgte Austausch eines maroden Schwellbalkens im Nordwestzimmer der Manufaktur durch Ausmauern des Gefaches und Aufbringen eines neuen Lehmputzes (unter Verwendung des alten Materials) abgeschlossen.

Die Renovierung der Erdgeschossräume im Südwestflügel (für unser geplantes „Kleines Museum“) ging einen guten Schritt voran. Der vordere Raum ist neu verputzt und gestrichen und jetzt auch mit einem neuen Dielenfußboden ausgestattet worden.
Hier soll später ein vor einiger Zeit vom Verein erworbenes WR-Fliesentableau angebracht und bei unseren Besichtigungsterminen gezeigt werden. Das Tableau wird derzeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim restauriert.

Auch die Planung der zweiten Restaurierungsphase der Orangerie im Schlosspark geht voran. Im nächsten Schritt – nach den Grundsicherungsmaßnahmen mit neuem Dach und Hausschwammbekämpfung 2004 – wird vorrangig der Fußboden in Angriff genommen, um eine neue Nutzung des Gebäudes, bspw. für kulturelle Veranstaltungen, zu ermöglichen.


Konzerte in Manufaktur und Kirche 2012:

Unter dem neuen Namen DenkMalMusik Wrisbergholzen wird die Konzertreihe „Musik an Sankt Martin Wrisbergholzen“ im Jahr 2012 von der Kulturvereinigung Wrisbergholzen e.V., der sich auch unser Verein angeschlossen hat, fortgesetzt und vom Landschaftsverband Hildesheim e.V. gefördert.


Adventliche Chor- und Orgelmusik - „Chormusik aus vier Jahrhunderten“
Samstag, 8. Dezember 2012
Mädchenkantorei am Hildesheimer Dom
Leitung: Domkantor Stefan Mahr, Orgel: Dommusikdirektor Thomas Viezens
Es erklangen Werke u.a. von Bresgen, Schnabel, Fauré, Lübeck, Dupré und Chilcott sowie Gospelbearbeitungen für Frauenchor. Gemeinsame Lieder mit dem Chor und den Zuhörern runden diese Stunde der Chormusik ab.

Chanson-Konzert mit dem Duo Chez Jacques
im Rahmen des Projektes „ Live in der Pampa“ des Netzwerk Kultur & Heimat Börde Leinetal e.V.
Samstag, 6. Oktober 2012 in der Fayencemanufaktur
Eine Hommage an das französische Chanson und seine großen Stars.
Tilman Finckh (Gesang, Gitarre, Akkordeon) und Szilvia Csaranko (Klavier, Akkordeon) präsentierten die schönsten Lieder von Charles Trent, Edith Piaf und Jacques Brel und ließen im Akkordeon-Duo romantisch-verträumte Musette-Perlen erklingen.

http://www.chez-jacques.de, http://www.kulturium.de

Harfenkonzert in der Fayencemanufaktur
Sonntag, 29. September 2012 im Anschluss an die Führungen
The Crown of Ariadne – Musik für Harfe Solo“ mit der jungen Harfenistin Silvia Schumacher
Kompositionen aus der Zeit des Barock bis in die Gegenwart, u.a. von Georg Friedrich Händel, Marcel Tournier, Félix Godefroid, Louis Spohr und R. Murray Schafer.
Näheres in der Einladung zum Herunterladen.

Konzert im Anschluss an die Besichtigungen am Denkmaltag
Sonntag, 9. September 2012
„The Effect of Love“ mit dem Ensemble „widerklang”
Reizvolle Begegnung Alter Musik mit britischen Folksongs
Benjamin Faber, Johanna Schönbeck und Margarete Thyssen spielen Alte Musik, die von ihnen zum Leben erweckt ganz neu klingt. Zu hören gab es neben Folksongs von den britischen Inseln Lieder von Thomas Campion, der um 1600 lebte.

Konzert mit dem Vokalensemble deCadenca, Bremen
Sonntag, 8. Juli 2012 im Anschluss an die Besichtigungen
… qui facis mirabilia – eine Musikalische Vesper
Vokal- und Instrumentalmusik aus Renaissance und Barock

Sonderkonzert an Himmelfahrt im Rahmen des 8. Deutschen Orchesterwettbewerbs
Donnerstag, 17. Mai 2012 im Anschluss an die Besichtigungen
Zitherensemble des LV-Nord im Deutschen Zithermusik-Bund e.V., Leitung Matthias Wichmann.
Ein ungewöhnliches Erlebnis auf ungewöhnlichen Instrumenten in ungewohnter Umgebung:
Mit Diskant-, Alt- und Basszither sowie Gitarren entstand ein reizvoller filigraner Klang, der musikalisch allen Richtungen gerecht wird. Das Programm unter dem Titel „Von Klassik bis Folklore“ spannte einen Bogen von der Renaissance über Klassik und Folklore bis zur gemäßigten Moderne.

Konzert am Palmsontag mit dem Ensemble Cantabile Bremen
Sonntag, 1. April 2012
"Laudate Dominum - Von Palmsonntag zur Passion"
Den Auftakt der Konzertreihe machte ein Konzert mit dem Ensemble Cantabile Bremen. In der Besetzung Sopran, Blockflöte, Viola da Gamba und Cembalo/Orgel präsentierten am Palmsonntag die vier erfahrenen Musiker vokale und instrumentale Kammermusik des Barock. Es waren unter anderem Kompositionen von Telemann, Händel, Buxtehude, Pachelbel und Frescobaldi zu hören. Das Konzert zeichnete musikalisch die verschiedenen Stationen der Karwoche nach. In der wunderbaren Akustik und dem schmuckvollen Ambiente der Barockkirche war auch die jüngst restaurierte Johann-Georg-Müller-Orgel aus dem Jahr 1704 zu hören.



    2011

Instandhaltungsmaßnahmen:

Im September 2011 wurde der Tempel im Schlosspark repariert und neu angestrichen. Die Reparatur- bzw. Holzarbeiten übernahm der Restaurator D. Mühlenhaupt aus Hildesheim. Die vorherige Reinigung des Tempels und der Neuanstrich wurden durch die Vereinsmitglieder erbracht. Es konnte dabei eine ungiftige Ölfarbe der Fa. Kreidezeit aus Harbansen verwendet werden.

Außerdem konnten im Laufe des Jahres 2011 die Sanierung der Steinbrücken im Schlosspark abgeschlossen und weitere Instandhaltungsmaßnahmen am Manufakturgebäude - unter anderem wieder mal ein Austausch eines maroden Schwellbalkens - durchgeführt werden.


Kultur in der Ev. Kirche St. Martin, Wrisbergholzen:

Konzert mit dem „Ensemble Fortune’s Musicke“ am 1. Advent
Sonntag, 27. November 2011
Unter dem Titel „Festliche Barockmusik aus Europa – Musikalische Glanzlichter zur dunklen Jahreszeit“ gab das „Ensemble Fortune’s Musicke“, Bremen, am 1. Advent ein Konzert in der Kirche St. Martin, Wrisbergholzen.
Die Sopranistin Hanna Thyssen, dem Publikum in bester Erinnerung durch Konzerte vergangener Jahre, brachte zusammen mit Susanne Peuker, Theorbe, und Olaf Tetampel, Bass und Viola da Gamba, die dunkle Jahreszeit zum Leuchten und erwärmte mit ihrer glockenklaren Stimme die Herzen der Zuhörer. Auf dem Programm standen neben bekannten weihnachtlichen Stücken sowohl geistliche als auch weltliche barocke Werke in reizvoll wechselhaften Besetzungen.

Duo Hora: Grüner Pfeffer - Ein Abend für die Freude und was im Leben sonst noch wichtig ist
Sonntag, 11. September 2011
Den Abschluss des Denkmaltages in Wrisbergholzen, nach Führungen durch die Fayence-Manufaktur, den Schlosspark und das Fliesenzimmer bildete in guter Tradition ein Konzert in der Kirche St. Martin. Das "Duo Hora" (Susanne Reerink und Martin Rumprecht aus Wennigsen bei Hannover) spielte sein Programm "Grüner Pfeffer". Musik und Schauspiel; Gesang, Akkordeon und Geige; Chansons von Hollaender und Kändler, jiddische Lieder, bayerische Jodler - eine musikalische Reise durch das Leben, die die Seele berührt.
Für eine Nachschau: Das Duo Hora hat eine eigene Homepage unter www.duo-hora.de. Dort gibt es auch links zu Youtube-Videos.

Beide Konzerte wurden vom Landschaftsverband Hildesheim e.V. gefördert.

Matinéekonzert im Rahmen der Fredener Musiktage in der Kirche St. Martin Wrisbergholzen
Sonntag, 7. August 2011
Der international bekannte und tätige Organist Peter Planyavsky (ehem. Organist des Wiener Stephansdoms) präsentierte Werke österreichischer Komponisten und die Qualitäten der Wrisbergholzer Orgel.
Der Eintrittspreis von 15 € war mehr als günstig. Das Konzert wurde vom NDR aufgezeichnet, ein Sendetermin konnte jedoch noch nicht genannt werden.
Die Kulturvereinigung Wrisbergholzen als Kooperationspartner hatte zum Anschluss Getränke und einen Imbiss organisiert. Bei schönem Wetter verweilten die Gäste daher gerne über das Konzert hinaus. Die Veranstalter und der Künstler zeigten sich vom Veranstaltungsort, dem Instrument und der Kooperation mit der Kulturvereinigung sehr angetan. Daher signalisierte der Veranstalter die Möglichkeit, zukünftig in zweijährigem Turnus Wrisbergholzen als Außenstandort der Fredener Musiktage zu nutzen.



    2008

Adventskonzert in der Kirche St. Martin, Wrisbergholzen:
Sonntag, den 07.12.2008
Unter dem Titel „Wie erfreuet sich mein Herz - Weihnachtliche Musik aus Deutschland, Italien und Frankreich“ fand am 2. Advent ein festliches Konzert mit Vokal- und Instrumentalmusik des Barock statt.
Die in Weimar lebende Sopranistin Hanna Thyssen führte gemeinsam mit Susanne Peuker (Laute) als Ensemble „Fortune’s Musicke“ Werke von Michael Praetorius, Johann Sebastian Bach, Francesca Caccini, André Campra und anderen auf, darunter verschiedene Sätze deutscher Advents- und Weihnachtslieder.

    2007

Kultur in der Kirche St. Martin, Wrisbergholzen:

1. April 2007: "Meine Seele hört im Sehen"
Barockmusik zum Palmsonntag mit Paul Bialek, Barockvioline, Hanna Thyssen, Sopran, und Hauke Scholten, Cembalo.

9. Juni 2007: L'Amfiparnaso - Madrigalkomödie von Orazio Vecchi
Das Vokalensemble deCadenza aus Bremen gestaltete diese lose miteinander verknüpften Madrigale der Spätrenaissance gemeinsam mit Simon Linné (Chitarrone/Barockgitarre) und Peter Przychodniak (Sprecher).
Es traten vor dem geistigen Auge Personen der Commedia dell'arte auf und sangen von Liebe, Lust und Leidenschaft sowie dem Verhältnis von Herren und Dienern.

1. Dezember 2007: Adventskonzert mit Hanna Thyssen, Sopran

    2005/2006

Kultur in Wrisbergholzen
Samstag 10. Dezember 2005
Das Vokalensemble deCadenza aus Bremen gastierte mit einem vorweihnachtlichen »In dulci jubilo« in der Kirche.
Am 16. Juli 2006 gab es dann nach den Besichtigungen ein weiteres Konzert dieser 1997 gegründeten a-cappella Gruppe mit Musik aus Renaissance und Frühbarock, bei dem die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt war.

Fördermitgliedschaft

Die im April 2005 auf der Jahresversammlung des Vereins beschlossene Änderung der Satzung beinhaltet unter anderem auf vielfachen Wunsch die Einrichtung einer Fördermitgliedschaft. Wer Interesse hat, wende sich bitte an den Vorstand (sh. Kontaktadressen).
Die Reparatur des Fachwerkschadens an der nördlichen Hauswand wurde im Sommer 2005 durch Auftragen des Lehmputzes in Eigenarbeit weitgehend abgeschlossen. Darüber hinaus wurde im Januar 2006 auch an der Südseite zur Straße ein weiterer Teil des Fachwerks durch Ersetzen eines verrotteten Schwellbalkens erneuert. Diese Arbeiten wurden erneut durch das Land Niedersachsen gefördert.

    2004

Kultur in der Manufaktur: "Frühlingsstimmen 2004"
Nach dem Start-Erfolg im letzten Jahr gibt es auch 2004 in den Räumen der Manufaktur eine Kleinkunst-Veranstaltungsreihe unter dem Motto "Frühlingsstimmen 2004", dieses Jahr in Verbindung mit dem "Welttag des Buches" und dem "Bücherfrühling 2004" als Förderprojekt des Literaturrat Niedersachsen e.V. An vier Terminen - 24./25.April und 7./8. Mai treten verschiedene Künstler auf, die wiederum mal Literarisches und Poesie, mal Musikalisches zum Besten bringen. Auch für die Kleinen ist diesmal - an einem Nachmittagstermin - etwas dabei. Veranstalter ist dieses Jahr die Kulturherberge e.V., tatkräftig unterstützt von unserem Mitglied Volker Gehring.
 
Eine detaillierte Beschreibung der angebotenen "Kulturleckerbissen" mit Kurzbiographien der Künstler finden Sie hier.
Unsere Töpferin Kerstin Hasselbach, die seit 2002 in der Alten Manufaktur gewohnt und gearbeitet hat und dort u.a. wieder Fayencen produzierte, verlässt die Manufaktur im Juli 2004 und zieht wieder in eine Stadt.
Emblem und Intermedialität
Unter diesem Titel findet vom 30. April bis 1. Mai 2004 ein Symposium des Instituts für Philosophie an der Universität Hildesheim statt. Die Vorträge starten am Freitag, den 30.4. ab 14:00 im Konferenzraum der Universität, um 19:30 lädt der Hildesheimer Museumsverein ins Roemer- und Pelizaeus-Museum ein, und am Samstag, den 1. Mai ab 09:15 geht es weiter mit einem Vortrag von unserem Vereinsmitglied Dr. Johannes Köhler in der Fayencemanufaktur in Wrisbergholzen - natürlich mit einem Abstecher ins Emblem-Fliesenzimmer im Schloss.
Orangerie

Als bisher größtes Projekt hat der Verein die Instandsetzung des großartigen Orangeriegebäudes am Rande des Schlossparks schräg gegenüber der Manufaktur in Angriff genommen. Im Jahr 2004 wurde der erste Bauabschnitt mit einem neuen Dach und einer Schwammsanierung des Mauerwerks abgeschlossen. Die Finanzierung konnte mit Mitteln der VGH (Versicherungsgruppe Hannover) und des Landes Niedersachsen gesichert werden. Nach der Sicherung der Grundsubstanz steht noch eine Innensanierung aus, um das Gebäude einer sinnvollen Nutzung zuführen zu können. Hierfür konnte bisher leider noch keine Finanzierung erreicht werden.

Kritik und Stellungnahmen:
Am 6.3.2004 erreichte uns über unser Gästebuch eine herbe Kritik von einem/r anonymen Wrisbergholzener/in zu den am Teetempel durchgeführten Restaurierungsmaßnahmen.  Wer sich dafür interessiert, kann sie hier zusammen mit den Stellungnahmen des Vereins und des Restaurators finden.

2003
Kultur in der Manufaktur: "Frühlingsstimmen"

Im Mai führt der Verein in der Manufaktur eine Kleinkunst-Veranstaltungsreihe unter dem Motto "Frühlingsstimmen" durch. An vier Abenden treten verschiedene Künstler auf, die mal Literarisches und Poesie, mal Musikalisches zum Besten bringen. An den ersten beiden Abenden bleiben noch einige Plätze in der großen Diele der Manufaktur frei, dann scheint sich aber die Kunde von der Qualität der Veranstaltungen schnell verbreitet zu haben, denn die nächsten beiden Termine sind nahezu ausgebucht und werden von den Besuchern begeistert aufgenommen. Leider bleibt am Ende dieses Mal trotz wiederum großzügiger Spenden von der Kreissparkasse Hildesheim und Frau Beck und weiterer angekündigter Spenden ein unschönes Minus in der Kasse. Wir werden daraus lernen müssen ...
Hier das Programm:
Fr 16. Mai 2003: 
Das Projekt erlesen literaturerlebnisse aus Braunschweig präsentiert mai:käfer, Szenische Literaturpassage durch die Jahrhunderte und ein  schönes Fleckchen Erde. Rezitation, Lesung und Musik in der Manufaktur und im Schloßpark 
Sa 17. Mai 2003: 
Engelbert Georg: Ein himmelhoher Gedanke, von Bäumen und Blumen sei die Rede. Eine poetische Wanderung mit musikalischer Begleitung durch Konstantin Buryan auf dem Bajan, einem russischen Knopfakkordeon. 
Fr 30. Mai 2003: 
Statt des angekündigten Duo Canción (Theodora Baka, Gesang - sie ist leider erkrankt - und Rainer Scheurenbrand, Gitarre) mit spanischen, italienischen und griechischen Liedern tritt das Männer-Trio "malebabes" auf und erfreut die Zuhörer mit einer Reihe von Evergreens und  schönen Chansons in eigener Interpretation (Gitarre, Bass, Gesang). 
Sa 31. Mai 2003: 
DANA - "Was jetzt ...?", eine Diva gibt Entscheidungshilfe (Dana Weber, Gesang; Imken Röhrs, Piano und Jan Peters, Kontrabass). 
Der Kartenpreis beträgt einheitlich 8.00 Euro.
Mehr Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf der Einladung

2002
Teetempel und Sommerfest im Schlosspark

Im August 2002 konnte nach den konstruktiven Restaurierungsarbeiten an dem einzigartigen hölzernen Monopteros (=> Tee-Tempel) im Schlosspark nun auch noch die farbliche Fassung aufgebracht werden. Der Abschluss der Restaurierung des Tempels wurde am 17. August mit einem Sommerfest im Schlosspark gebührend gefeiert.

Das Fest war ein voller Erfolg. Mehrere Hundert Besucher aus Wrisbergholzen und der näheren und z. T. auch weiteren Umgebung erfreuten sich nach einem Picknick auf der Schlosswiese mit Spieleverleih, Mal- und Schminkaktionen für kleine Feen und Prinzen am Spiel des Blasorchesters Wrisbergholzen und des Spielmannszugs der freiwilligen Feuerwehr Grafelde und dem anschließenden Kulturprogramm mit
- Theaterprojekt des internationalen Jugendworkcamps der Kulturherberge Wernershöhe e.V.
- Reiner Scheuenbrand und Engelbert Georg, Natur- und Liebeslyrik zur Gitarre
- Renate Lüders, Märchen
- Petra Fischer-Brunke, Literarisches
und dem abschließenden kleinen Feuerwerk.
Dabei hatte der Wettergott ein Einsehen mit den Feiernden: während es ringsum hörbar mehrere Gewitter gab, fielen bei uns am Abend nur einige kaum registrierte Tröpfchen...
Leider musste das geplante Klavierkonzert mit Mototsugu Harada ausfallen, da der Spediteur des Flügels an diesem Tag einen Unfall hatte.
Viele Besucher wünschten sich eine baldige Wiederholung eines solchen Festes.
 
Die durch Spenden und den Verkauf von Getränken, Würstchen und Kaffee & Kuchen beim Sommerfest am 17.8.02 entstandenen Überschüsse werden - wie damals schon angekündigt - dem Orangerie-Projekt zugute kommen. Besonders großzügige Spenden kamen dabei von Frau Erika Beck, Eschwege, (für das Feuerwerk), von Herrn Heinrich Engelke, Hildesheim, (für die Backwaren) und vom Bauunternehmen Hubertus Meinert, Diekholzen.

Seit dem Sommer 2002 lebt und arbeitet eine dem Verein schon seit geraumer Zeit verbundene Töpferin, Kerstin Hasselbach, die sich nun auch in Wrisbergholzen niedergelassen hat, in der Alten Manufaktur. Besucher an den letzten Denkmaltagen konnten sie dort schon kennenlernen, während sie die Technik des Bemalens von Fayencen demonstriert hat. So wird das Haus nach 168 Jahren jetzt wieder in seiner ursprünglichen Bestimmung genutzt!

Am Sonntag, den 24. November 2002 gab es in der Alten Manufaktur einen von Kerstin organisierten Adventsmarkt mit Arbeiten verschiedener Kunsthandwerker, auf dem Advents-Floristik, Schmuck, Fotografie, Arbeiten in Holz, handgewebte Stoffe und natürlich Keramik und Fayencen von Kerstin Hasselbach abgeboten wurden.

 


Vereins-Chronik ab 1985
Satzung
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Verein zur Erhaltung von Baudenkmalen in Wrisbergholzen e.V.