![]() Jahrtausende unter einem Dach Der Jurist August Kestner (1777-1853) lebte viele Jahre lang als Diplomat des hannoverschen Königshauses in Rom, wo er eine umfangreiche Sammlung antiker Kunst zusammentrug. Sein Neffe schenkte 1882 die Kunstwerke der Stadt Hannover. Zusammen mit der 1887 erworbenen Kunstsammlung des Buchdruckers und hannoverschen Senators Friedrich Culemann bilden sie den Grundstock der heutigen Sammlung des Museums, das 1889 eröffnet wurde. Das Haus beherbergt heute vier Abteilungen:
Niedersächsische Fayence Die niedersächsische Fayence bildet einen Sammlungsschwerpunkt
der Abteilung Angewandte Kunst. Das Museum besitzt über 200 Objekte
aus den Manufakturen in Braunschweig, Hannoversch Münden und Wrisbergholzen.
Die Sammlung wurde seit Bestehen des Hauses zielbewußt aufgebaut,
um die heimischen kunstgewerblichen Erzeugnisse aus den alten Welfenlanden
zu dokumentieren. Die 26 Fayencen aus Wrisbergholzen, von denen rund 20
in der ständigen Sammlung gezeigt werden, dokumentieren die Vielfalt
und Eigenart der Erzeugnisse der Wrisbergholzener Manufaktur.
Regelmäßige Führungen zu verschiedenen
Themen der Sammlungen:
Weitere Informationen zum Kestner-Museum finden Sie hier. (Das Museum finden Sie direkt neben dem Neuen Rathaus, einem der bekannten Wahrzeichen Hannovers). |
Verein zur Erhaltung von Baudenkmalen in Wrisbergholzen e.V.
Die Manufaktur in Wrisbergholzen
Fayencen aus Wrisbergholzen
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Fayencen aus Wrisbergholzen
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Der Brennofen und Grabungsfunde