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200
Schüler geben ein gemeinsames Konzert in der voll
besetzten Aula des Alfelder Gymnasiums
Alfeld (rö). Die Bürgerstiftung Alfeld setzt
auch in diesem Jahr ihr Projekt „Instrumente in der
Grundschule lernen" („Igel") fort. Dabei erhalten
derzeit 200 Kinder die Gelegenheit, zusammen mit Lehrern
der Gerhard-Most-Musikschule erste musikalische Erfahrungen
zu sammeln. Gestern haben diese musikalischen „Igel"
in der vollbesetzten Aula des Gymnasiums ein gemeinsames
Konzert gegeben.
200 Kinder bildeten ein großes Orchester und hatten
sich mit ihren Instrumenten auf dem Boden der Bühne
in der Aula des Gymnasiums positioniert. Eltern, Großeltern,
Geschwister und Gäste staunten nicht schlecht über
das, was Ihnen zirka 45 Minuten lang geboten wurde.
Von erst leisen, dann etwas lauteren Tönen wurde Igel
Toni aus dem Winterschlaf geholt. Mit dieser Szene
begann die Aufführung der Erstklässler aller Grundschulen
des Stadtgebietes und der Erich-Kästner-Schule. Die
Geschichte um den kleinen Igel Toni, der während der
Aufführung alle von den kleinen Musikern erlernten
Instrumente vorgespielt und erklärt bekam, schrieb
Hilke Jesse-Barabasch von der Gerhard-Most-Musikschule.
Jede Schule präsentierte sich auch stimmlich und erfreute
den Igel und die Besucher mit Liedern über Rosen,
Tulpen, Nelken, Apfelkuchen, Störche, Busse, Zuckerwatte
und Schnecken. Für den richtigen Takt sorgte die Dirigentin
Victoria Bode. Hilfe erhielt sie dabei von Nathalia
Bergmann.
Ein Jahr hatten die Kinder mit ihren Lehrern und Lehrerinnen
geübt, wie man Blockflöten, Bongos, Claves (Holzklangstäbe),
Triangeln und Glockenspielen Töne und Melodien entlockt.
Um ein geordnetes Zusammenspiel möglich zu machen,
liefen alle organisatorischen Fäden bei Stefan Weisbrod,
dem Leiter der Musikschule Alfeld, zusammen. Bereits
nach der Generalprobe am Vortag war er mit dem Ergebnis
hoch zufrieden.
„Musik macht stark und gesund und ist Balsam für die
Seele", so zitierte Ernst Martin Behrens von der Bürgerstiftung
Alfeld und dankte allen, die diese Aufführung möglich
gemacht haben. Erfreut zeigte er sich darüber, dass
sich die Stadt im vergangenen Jahr an der Finanzierung
des Projektes, das von der Bürgerstiftung ins Leben
gerufen wurde, beteiligt hat. Auch nach den Sommerferien
haben die neuen Grundschüler wieder die Möglichkeit,
gemeinsam mit ihren Mitschülern Musik zu machen.
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